Was ist nach einer Hochzeit anders?

Ändert sich etwas wenn man verheiratet ist?

Viele Paare die schon längere Zeit miteinander leben, sind der Ansicht, dass sich gar nichts durch eine Eheschließung ändert. Witzigerweise ändern sie aber dann ihre Meinung rapide, wenn sie sich aus welchen Gründen auch immer entschlossen haben doch zu heiraten.

Ich habe mich mit vielen meiner Paare „davor“ und „danach“ unterhalten und es gab doch einige Änderungen, die ich euch gerne erzählen möchte…. und wenn sie vielleicht auch nur subjektiv erlebt waren.

Es gibt kein Mein und Dein – es gilt nur mehr ein UNSER
In den meisten Beziehungen gibt’s heutzutage geteilte Kasse. Jeder zahlt in die Haushaltskasse ein und die laufenden Kosten werden daraus bestritten. Im Zuge einer Eheschließung und des möglichen Kindersegens der daraus meist resultiert, mutiert die Frau zur Haupterwerbshausfrau und aus „meins“ und „deins“ wird automatisch das „unseres“. Die Finanzen werden neu aufgestellt, der Besitz neu geordnet. Es ist Sinn der Ehe, dass ab nun gemeinsam an einem Strang gezogen wird und man sich alles gemeinsam erwirtschaftet, aber auch gemeinsam genießt.

Es stellt sich eine gewisse Sicherheit ein
Die Ehe bringt – und das soll sie auch – ein tiefes Gefühl der Liebe und Verbundenheit. Man fühlt sich sicher und angekommen. Man befindet sich nicht mehr auf der „Suche“ nach dem richtigen Partner, man fühlt sich angenommen und weiß die Geborgenheit durch den Anderen zu schätzen. Es stellt sich eine Sicherheit – die auf gar keinen Fall mit Gleichgültigkeit verwechselt werden soll – in der Beziehung ein. Aber bitte nicht vergessen – eine gute Ehe ist Arbeit. Jeden Tag soll man sich aufs Neue auf seinen Partner freuen und ihm zeigen, wie sehr man seine Gegenwart schätzt. Nur dann können sie sicherlich auch im hohen Alter noch immer verliebt wie Teenager Hand in Hand in den Sonnenuntergang hineinschlendern.

…. und eine Vertrautheit zwischen den Eheleuten
Zu Beginn der Ehe stehen die Ratschläge der Freundinnen und der Mutter sicherlich im Vordergrund. Aber nach einigen Jahren festigt sich die Beziehung und ihr Partner wird sicherlich die vertrauteste Person in ihrem Leben werden.
Natürlich gibt’s diese Vertrautheit auch zwischen Paaren die nicht verheiratet sind, aber zwischen Eheleuten entsteht eine innigere Bindung, eine Vertrautheit die meist gar keiner Worte mehr bedarf.

Warum will man nicht heiraten?
Eine Frage, auf die mir die „Ehemuffel“ meist mit – es ändert sich ja eh nix – antworten. Ich glaube, dass es genau dieses „Nichts ändern“ ist, vor dem sie Angst haben. Vor der Verantwortung, die man für seinen Partner übernimmt. Vielleicht sind sie sich einfach noch nicht sicher, ob sie schon den Partner fürs Leben gefunden haben und so lassen sie sich das Hintertürl offen und „brauchen keinen Eheschein fürs Glück“.

Wenn Sie sich sicher sind, Ihren Partner gefunden zu haben, dann gönnen Sie sich die Freiheit Ihren Partner zu ehelichen. Zeigen Sie allen dass sie beide zusammengehören und füreinander da sein wollen – in diesem Sinne – Auf die Liebe  <3